Brückenbau

Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz

  • Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz
  • Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz
  • Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz
  • Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz
  • Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz
  • Neubau einer Fußgänger- und Radwegbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz
Projektbeschreibung:  
Die neue Fuß- und Radwegebrücke in Reutlingen überspannt als leichtes, geschwungenes "rotes Band" die Konrad-Adenauer-Straße. Der jeweilige Brückenantritt bezieht sich auf die städtebauliche Umgebung.
Von dem erhöhten Vorplatz des Nordsternhauses bildet die "Stadtdüne" den südlichen Brückenantritt. Der nördliche Antrittsplatz vor der Stadthalle erhält ein geneigtes Wasserbecken unter der Rampen- und Treppenkonstruktion.

Das Brückenband besteht aus einer rötlich durchgefärbten Betonkonstruktion die auf weißen Sichtbetonstützen ruht. Die Brücke erhält über ein kontinuierliches, in einer steilen Sinuskurve verlaufendes Stabgeländer, eine identitätsstiftende Gestaltung, die in ihrer transparenten Wirkung die vielfältigen Blickbeziehungen im städtischen Kontext bewahrt.

Der Neubau ermöglicht so für Fußgänger und Radfahrer eine attraktive und sichere Querung der Straße.

Zum neu gestalteten Vorplatz öffnet sich das Rampenbauwerk über flach ansteigende Sitzstufen, die sich mit dem neuen, einheitlichen Platzbelag verbinden. Der Platz wird über zwei geschwungene Pflanzinseln mit einer als Sitzbank ausgebildeten Umrandung einladend zoniert.
Ein zusätzlicher, gläserner Aufzug gewährleistet die bararierefreiheit des Bauwerks.

Über eine geschliffene und veredelte Sichtbetonskulptur fließt kontinuierlich ein dünner Wasserfilm. Die Wasserfläche neigt sich zum Tübinger Tor und bildet in ihrer ansteigenden Raumkante eine Sitzfläche zum Platz, die zum Verweilen einlädt.
In die Betonfläche sind Bodenleuchten bündig eingelassen, sodass in den Abendstunden das bewegte Wasserspiel auf die geneigten Flächen der Treppe und des Rampenbauwerkes projiziert werden. Der Brückenauftakt wird hier zur identitätsstiftenden Raumskulptur im Dialog zwischen Stadthalle und dem Entree zur Altstadt über das Tübinger Tor.
Auftraggeber:
Stadt Reutlingen
Leistungsumfang:
Objektplanung Lph 1 - 2 HOAI § 43,
Tragwerksplanung Lph 1 - 2, HOAI  § 51, innerstädtisch
Auszeichnungen:  
2. Platz im Wettbewerb
Fotografie:  
Visualisierungen: luxfeld digital art, Darmstadt
Veröffentlichungen:


Zurück zur ÜbersichtWeiter zum Bereich BrückenbauNächstes Projekt