Brückenbau

Fuß- und Radwegbrücke Mättelisteg in Ennetbaden, Schweiz

  • Neubau Mättelisteg
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Projektbeschreibung:  
Die  Geh- und Radwegbrücke (mit Schwerlastabschnitt für das Kraftwerk) über die Limmat im Landschaftsschutzgebiet verbindet in sanftem Schwung die Weinbergterrassen der Goldwand Ennetbaden mit den Quellen des Bäderquartiers Baden.

Mättelisteg wird von der Spannung zwischen der massigen Industriearchitektur des Oederlinareals mit Wasserkraftwerk einerseits und dem fließenden Landschaftsraum des Limmattals andererseits geprägt.

Von der Uferwand des Mätteliparks im Bäderquartier fügt sich das Band in den Landschaftsraum der Limmat ein, wird erst im Rücken der Limmatinsel von der kräftigen Gießereibrücke gehalten. So werden Limmattal und Insel durch den Steg kaum tangiert, er bildet ein weiteres filigranes Element behutsamer menschlicher Eingriffe in das wilde Flusstal. Das Band quert die Insel störungsfrei an seinem Hochpunkt, um dann zum Oederlinareal sanft abzufallen. 

Der Mättelisteg stellt perspektivisch das abschließende Bindeglied des Bäderquartier Rundweges dar. Der Rundweg wird die Bäder mit Ihren Quellen und die Weinhänge miteinander in Beziehung bringen. Diese Funktion wird an den Brückenköpfen beiderseits der Limmat deutlich gemacht.

Die denkmalgeschützten Grundmauern des Oerliareals wurden bei der Planung mitverwendet.

Die Spannweite der Brücke beträgt 57,50 m, die Breite 8,50 m.

Der Entwurf gewann den 3. Preis des Wettbewerbs.
Auftraggeber:
Gemeinde Ennetbaden
Auszeichnungen:  

3. Preis Mättelisteg in Ennetbaden, Schweiz, mit Kolb Ripke Architekten, Berlin

Fotografie:  
(c) Visualisierugen Kolp Ripke Architeken, Berlin
Veröffentlichungen:
Projektpartner:  


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