Brückenbau

Linthsteg in Weesen, Schweiz - Wettbewerb

  • Neubau Linthsteg
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Projektbeschreibung:  
Der schlanke, leichte Stahlhohlkastenquerschnitt überquert die Linath mit einer sanft geschwungenen Linienführung in der Ansicht. Die variable Trägerhöhe folgt sinnvoll den Beanspruchungen des Durchlaufträgers. Zur Erhöhung der Steifigkeit und Tragfähigkeit wird eine dreiecksförmige Aufkantung über dem Hohlkasten angeordnet. Diese trogartige Ausbildung läuft konstant über die gesamte Brückenlänge. Die Anordnung des gevouteten Untergurts wird mit konstant geneigten Stegen durchgebildet, dadurch ist der Untergurt im Stützbereich zwar schmäler, wird jedoch auch voll mittragend. Die klar gehaltene Querschnittsgeometrie läßt sich wirtschaftlich mit einem dichtgeschweißten Hohlkasten herstellen, und weist eine hohe Robustheit und Dauerhaftigkeit aus.

Der Überbauträger wird in das Widerlager Seite Glarus voll eingespannt, wodurch sich die Steifigkeit des Hauptfeldes deutlich erhöht. Die Einspannung erfolgt problemlos mittels Betondübel in dem massiven Widerlager. Durch die Lagerung auf Fertigteilrammpfählen an der Widerlagervorderkante, wird durch die landseitige Widerlagerausbildung ein dem Feldmoment gegenwirkendes Moment erzeugt, was die Einspannung gewährleistet. Lediglich für geringe Differenzkräfte erfolgt die Anordnung am hinteren Ende des Widerlagers zweier Druck-Zugpfähle. Auf dem Widerlager Seite Weesen und auf dem Pfeiler werden einfache Elastomerlager angeordnet, die längs verschieblich sind.

Die Fahrbahnbreite weist zwischen den 1,20m hohen Geländern mindestens 1,50m auf. Die Geländer sind entsprechend der SIA 358 durchgebildet und werden demontierbar angeschlossen. In den Edelstahlhandläufen
wird eine verbrauchsgünstige LED-Beleuchtung integriert.
Auftraggeber:
Gemeinde Weesen
Leistungsumfang:
Offener internationaler Wettbewerb mit 36 Teilnehmer, 2. Preis
Auszeichnungen:  
2. Preis Linthsteg in Weesen, Schweiz, mit Architekt Christoph Pahl
Veröffentlichungen:
Projektbeteiligte:  
Architekt Christoph Pahl


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